living people chor Ebikon
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Africa – Shosholoza
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2016

Africa – Shosholoza

11.–13. November 2016 · Wydenhofschulhaus Ebikon

Der living people chor nahm das Publikum in seinem 24. Programm «Shosholoza» mit auf eine Reise quer durch Afrika. Traditionelle Volkslieder wechselten sich ab mit Welthits und Geschichten vom schwarzen Kontinent.

Kühl ist's geworden in Ebikon an diesem windigen, nassen Freitag. Die Konzertbühne ist leer, das Publikum plaudert. Die ersten Musikfragmente dringen von draussen herein — eine Saxofonmelodie über einem pulsartigen Rhythmus. Chormitglieder strömen singend in den Raum, langsam, fast meditativ. Und plötzlich ist die Novemberkälte gewichen, afrikanische Wärme breitet sich aus. Es folgen Stücke wie «Obwisana», ein Rhythmusspiel aus Ghana, oder das Titelstück «Shosholoza» — «mutig nach vorne gehen».

Der Riese hat Hunger. Erzählerin Rosmarie Zimmermann präsentiert zwischen den Stücken afrikanische Geschichten — etwa vom bösen Riesen Abiyoyo, den nur der mutige Junge Thabo mit seinem Gesang bezwingt. Ihre Geschichten geben einen Blick auf Afrika frei, der mal überraschend, mal fremdartig, mal witzig ist.

Hits und Evergreens. Nebst traditionellen Stücken bietet das Programm auch Welthits: «Africa» von Toto, Miriam Makebas «Pata Pata», «We Are the World» als Reggae verkleidet. Doch es sind die traditionellen Stücke, die unter die Haut gehen — die volle Dosis Afrika entfaltet sich bei der Zulu-Ballade «Thulasizwe».

Pressebericht · Text: Stefan Joss